Besteht die Hoffnung?
Im Umgang mit der Corona-Krise hat sich Kroatien bisher gut bewährt. Es ist eines der Länder die gleich zu Anfang der Krise weltweit mit die striktesten Maßnahmen zur Eindämmung der Ausweitung des neuartigen Coronavirus unternommen haben.
Die Letalitätsrate beim Coronavirus (COVID-19) in Kroatien ist mit 1,82 % (Stand 14. April) niedriger als in Deutschland 2,82 % (Stand Statista 16. April) oder Österreich mit 2,7 % (Stand 14. April). Die Ankündigung von Schritten zur Lockerung der zur Eindämmung des Virus getroffenen Maßnahmen verläuft bisher vorsichtiger als in Österreich und Deutschland. Zum guten Stück regieren auch in Kroatien Epidemiologen das Land.
Wer, wann und wie 2020 Urlaub in Kroatien machen können wird
In diesem Sinne hat der Chef-Epidemiologe des kroatischen Corona-Krisenstabs Prim. Dr. Krunoslav Capak bei der heutigen Medienkonferenz des Krisenstabs zum ersten Mal seit Ausbruch der Krise eine konkrete Aussage zu angedachten Plänen für den diesjährigen Tourismus in Kroatien verlauten lassen.
Heute antwortete er indirekt auf einen Vorschlag des tschechischen Verbandes der Reisebüros, der den Tschechen diesen Sommer einen Urlaub an der kroatischen Adria ermöglichen soll, falls diese ein negatives Testergebnis vorweisen können.
“Dieses Zertifikat würde nichts aussagen”, sagte Capak. “Jemand kann heute bei einem Test negativ sein und schon morgen positiv. Wir werden sicherlich keine Touristen in Kroatien aus Ländern zulassen, in denen die epidemiologische Lage schlechter ist als unsere.” Capak sagte auch, dass spezielle Regeln für das Verhalten von Hotelgästen während der Epidemie vorbereitet würden, gab jedoch nicht an, um welche Regeln es sich im Detail handle.
Er forderte die kroatische Tourismusindustrie erneut implizit auf, sich in diesem Jahr an einheimische Gäste zu wenden. Er lies die Tür für ausländische Gäste aber offen. Aus Capaks Worten geht jedoch ziemlich klar hervor, dass Hotels und Camps in diesem Sommer eröffnet werden. Wozu sonst die besonderen Regeln für Hotels? Vorausgesetzt es gibt keine plötzliche Verschlechterung der epidemiologischen Situation im Land.
Quelle: InIstrien
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